“Gute Geschäfte”. Mit gesellschaftlichem Engagement.
“Gute Geschäfte” für 37 Unternehmen und 37 gemeinnützige Einrichtungen.
37 Unternehmen vereinbarten gute Geschäfte mit 37 gemeinnützigen Einrichtungen. Dabei entstanden auf dem 4. Kölner Marktplatz zahlreiche Kontakte und insgesamt 32 konkrete Vereinbarungen mit einem monetären Gegenwert von € 48.375. Verhandelt wurde in diesem Jahr insbesondere das Know-how der Unternehmen, aber auch zahlreiche Sach- und Zeitspenden der Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war Inhalt der Vereinbarungen mit gemeinnützigen Organisationen.
Der Gongschlag von Karl-Heinz Merfeld, Leiter der Wirtschaftsförderung Köln, gab am 09.11.10 um 18.30 Uhr das Startzeichen für die Verhandlungen im Rautenstrauch-Joest-Museum. Vorbereitungsworkshops für die gemeinnützigen Organisationen waren im Vorfeld die Grundlage für die gemeinnützigen Organisationen, die Unternehmen konnten sich mit ausführlichem Infomaterial und bei einer Informationsveranstaltung zu dem Marktplatz informieren. Der persönliche Kontakt der Gesprächspartnerinnen und -partner führte zu erfolgversprechenden Konstellationen, bei denen sowohl die gemeinnützigen Einrichtungen als auch die Unternehmen mit Gewinn agieren. So vereinbarte beispielsweise Keramik Arntzen mit der Integrativen KinderTagesstätte Uckermarkstraße die Renovierung von Räumen. Erdogan Alpay vom Bundessprachenamt vereinbarte mit der Jobbörse des Caritasverbandes einen Deutschkurs für Migranten. Ford wird den Verein Körbe für Köln mit dem Transport von Rollstühlen und Korbanlagen für ein Streetball-Event unterstützen. Auch ungewöhnliche Kooperationen fanden ihren Raum. So verhandelte der Veranstaltungsservice Jeschke & Friends mit der Evangelisch-methodistischen Kirche die gegenseitige Unterstützung bei drei Veranstaltungen, insbesondere mit dem Austausch von Equipment. Die Veranstaltung wurde trisektoral vorbereitet und begleitet. Ein Veranstalterkreis aus Unternehmen (AWB Köln, Deutsche Bank, Generali Zukunftsfonds, Greif & Contzen, KPMG, Pauli-Bach und Lewald, RWE, Vis à Vis) und gemeinnützigen Organisationen (Benedikt Labre e.V. – OASE, Theaterpädagogisches Zentrum e.V./Zirkus- und Artistikzentrum Köln, Paritätischer Wohlfahrtsverband Köln, Stadtsportbund Köln) sowie der Stadt Köln, der Industrie- und Handelskammer zu Köln und den Wirtschaftsjunioren Köln hat im Vorfeld die Veranstaltung geplant und für die Veranstaltung geworben. Die Koordination lag auch in diesem Jahr wieder bei der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. Schon in der Vorbereitung wurde so die Idee des Marktplatzes praktiziert. Unternehmen und Gemeinnützige schließen sich zusammen, bringen ihre je eigenen Kompetenzen ein und tragen so zur Mehrung des Gemeinwohls bei.